Geschichte der Rassegeflügelzucht in Dinkelsbühl


Schriftstück aus dem Jahre 1911
Schriftstück aus dem Jahre 1911

Der Name Dinkelsbühl wird meistens von einem frommen "Dinkelbauern" abgeleitet, der eine Kapelle für Wallfahrer stiftete und seinen Hof den Karmelitermönchen schenkte, die dort ein Kloster errichteten. Dinkelsbühl liegt an der Romantischen Straße zwischen Rothenburg ob der Tauber und Nördlingen. Die Geflügelzucht hat in Dinkelsbühl schon immer eine besondere Rolle gespielt.

 

Feststeht, dass der Verein 1879 im Gasthof Goldenes Lamm in Dinkelsbühl, Lange Gasse 26 gegründet wurde. Ein Liebhaber und Züchterfreund namens Hähnle war der erste Vorsitzende.


Schriftstück aus dem Jahre 1911
Schriftstück aus dem Jahre 1911

Im Jahre 1896 wurden die Statuten des Vereins neu gefasst und hierbei besonders bestimmt, dass der Verein die Hebung der Geflügelzucht, insbesondere die Pflege des italienischen Huhnes und den Schutz der einheimischen nützlichen Vögel bezweckt.

 

Der Vorstandschaft gehörten damals Tierarzt Dr. Ditthorn, Stadtkantor Strehl, Steinmetzmeister Meyer, Bankhausverwalter Bäck und der Regie­rungsoberinspektor Hufnagel an.

 

Zuchtfreund Hufnagel hat den Verein von 1930 bis 1950 geführt. Eine gemeinschaftliche Geflügelhofanlage ist schon vor 1900 auf einem städtischem Gelände entstanden.

 

1984 wurde mit dem Bau einer neuen Zuchtanlage auf privatem Grund an der Larrieder Straße begonnen. Mittlerweile besteht die Anlage aus 17 Parzellen sowie dem Vereinsheim.

Unsere Zuchtanlage
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